Elternmitarbeit am Steinbart-Gymnasium


Ein gut funktionierendes Schulleben ohne freiwillige Mitwirkung von Eltern ist heute kaum mehr vorstellbar. Jenseits gesetzlich vorgesehener Mitwirkungsorgane – Schulpflegschaft, Schulkonferenz, Fachkonferenzen etc. – gibt es an unserer Schule viele Möglichkeiten für Eltern, sich in das Schulleben einzubringen und es aktiv mit zu gestalten. Aus den Erfahrungen der Mitarbeit am Projekt Selbstständige Schule des Ministeriums für Schule und Weiterbildung haben sich zahlreiche Wege gemeinschaftlichen Handelns ergeben, die ihre Umsetzung in verschiedenen von Eltern und Lehrern gebildeten Arbeitskreisen finden. In einem solchen Mitwirkungsgremium ist beispielsweise das Schulprogramm entwickelt worden.
Elternschaft und Lehrer sehen sich zusammen in der Verantwortung, die Erziehung der Kinder mit Verständnis und Professionalität auf den Weg zu bringen. Dazu gehört auch ein Dialog zwischen beiden Partnern, der mit dem Projekt ZIEL einen weiteren Akzent setzt. „Zusammen ist Erziehung leichter - ZIEL“ will mit Unterstützung der Elternschaft spezielle Erziehungsfragen mit Hilfe von Experten erörtern und beleuchten.
Am Tag der offenen Tür stellen sich Eltern an einem Infostand den Fragen von Besuchern, die eine Einschulung am Steinbart-Gymnasium erwägen, und ermöglichen einen Erfahrungsaustausch. Viermal im Jahr – meistens
vor den Ferien – erscheint das Steinbart-Info, das von Eltern für Eltern geschrieben wird.
Hier können Eltern beim Sammeln und Verarbeiten von Informationen rund um die Schule mitwirken. Vor der Einschulung findet ein 'Kennenlernnachmittag' für die neu angemeldeten Kinder und deren Eltern statt. Hier geben die Eltern des vorherigen Einschulungsjahrganges ihre Erfahrungen und Kenntnisse über die Schule weiter, während die Kinder sich für eine Schnupperstunde in der Klasse aufhalten. Am 1. Schultag bewirten Eltern mit Kaffee und Kuchen die Familienmitglieder, die die neuen Schüler an diesem besonderen Tag zur Schule begleitet haben, während die Kinder sich zur 1. Schulstunde in den Klassenräumen befinden. Sogenannte „Aulamütter“ betreuen die Schüler während der Freistunden in der Aula.