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Schule im Herzen Duisburgs

 

Fahrten und Exkursionen




Schüleraustausch mit Calais

Auch dieses Jahr ging es für einige Schüler der Jahrgangsstufe 8 wieder nach Frankreich. Im März waren die Franzosen schon in Duisburg gewesen, Anfang Mai ging es dann für die Deutschen Austauschschüler nach Calais. Nach einer fünfstündigen Busfahrt und einem sehr netten Empfang am Collège ging es dann schon in die Familien. Für die ganze Woche war ein sehr interessantes und lustiges Programm geplant. Direkt am nächsten Tag erwartete uns das erste große Highlight: Segeln. Trotz der zwischenzeitigen Windstille hatten alle viel Spaß und sind gut vorangekommen. Die Franzosen waren beim Segeln allerdings leider nicht dabei. 

Am Samstag war nur ein kurzes Programm geplant (Rando Rail), das restliche Wochenende haben wir in den Familien verbracht. Für alle, die nicht wissen, was Rando Rail ist: beim Rando Rail fährt man auf Fahrrad ähnlichen Gefährten auf Schienen durch die Landschaft. Dabei müssen immer zwei Leute radeln, die anderen zwei können sich die Umgebung angucken. Zwischendurch wurde getauscht, weil es teilweise ziemlich anstrengend war. 


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Am Montag haben wir eine Rallye rund um Calais veranstaltet. Dabei haben wir einiges über die Geschichte der Stadt gelernt und sind mit Bewohnern ins Gespräch gekommen. Anschließend sind wir nach Dunkerque gefahren und haben das Dreimastschiff „Duchesse Anne“ besichtigt und eine Führung bekommen. Das Schiff kam ursprünglich aus Deutschland und diente als Schulschiff für Matrosen. Als letztes großes Highlight waren wir dann am Dienstag im Aquarium „Nausicaa“ in Boulogne-sur-mer und anschließend an der Küste an einem Aussichtspunkt, von wo aus wir sogar England sehen konnten. Mittwoch stand ein Museumsbesuch an, in einem Museum für Spitze und Mode. Donnerstag gab es dann einen tränenreichen Abschied und die Busfahrt zurück nach Hause.
Insgesamt hat uns der Schüleraustausch sehr gut gefallen und wir konnten viele neue Erfahrungen sammeln. 

(Jule Jeschke und Emily Wybranietz, 8c)





USA-Austausch

Am Dienstag, den 23.04., gab es das lang ersehnte Wiedersehen. Nachdem unsere Schülerinnen und Schüler im Oktober 2018 in den USA zu Gast gewesen waren, sind nun 17 Schülerinnen und Schüler der Old Bridge High School, NJ, USA zum Rückbesuch für zwei Wochen bei uns in Duisburg. Neben Familienleben und Schulalltag stehen zahlreiche gemeinsame Unternehmungen auf dem Programm. Dazu gehören ein Empfang durch den Bürgermeister im Rathaus und Ausflüge beispielsweise nach Köln, nach Amsterdam, zum Schloss Burg, zum Landschaftspark-Nord oder zum MSV-Spiel. (Wis)




SteinBridge - Amerika zu Besuch am Steinbart 

Zum 5. Mal haben wir Besuch von unseren Austauschschülern der Old Bridge High School in New Jersey. Seit dem 31.3.2018 und bis zum 14.4.2018 sind 23 Schülerinnen und Schüler in Begleitung von zwei Lehrkräften zu Gast in Duisburg.

Wieder ist das Programm für die Zeit hier sehr abwechslungsreich und voll gepackt. Vom Besuch des MSV-Spiels über einen Kurztrip nach Amsterdam, eine Fahrt nach Berlin und Köln bis zu einem Besuch im Gasometer, im Landschaftspark Nord und im Duisburger Zoo ist wieder alles dabei. Und wieder ist es schön zu sehen, wie Freundschaften über die Kontinente hinweg geschlossen werden und das gegenseitige Verstehen wächst. Genau das macht diesen Austausch so wichtig und besonders - nicht nur für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler und ihre Familien, sondern für die gesamte Schulgemeinde.

(Röd)

 

 

 

  • Calais-Eiffelturm 1
    Calais-Eiffelturm 1
  • AT Rochefort 2018 - Montmartre
    AT Rochefort 2018 - Montmartre
  • Calais 2018 - Mairie
    Calais 2018 - Mairie
  • Calais 2018 - Segeln
    Calais 2018 - Segeln
  • Calais 2018 - La Piscine
    Calais 2018 - La Piscine


Gemischtes Doppel — Steinbart-Schüler fahren nach Rochefort und Calais

 

Altbewährt und brandneu: Im März 2018 erwartete Französischlerner der Jahrgangsstufen 8 und 9 beides. Denn zum einen feierte unser Rochefort-Austausch seinen 50. Geburtstag. Und zum anderen stand mit der ersten Austauschfahrt nach Calais eine Premiere auf dem Programm. Beide Austauschangebote wurden vom Deutsch-französischen Jugendwerk gefördert. 

So ungleich die beiden Gaststädte auch sein mögen, so einheilig war doch die Freude der Teilnehmer über ihre ebenso erlebnis- wie lehrreiche Zeit in Frankreich: Unsere Schülerinnen und Schüler gewannen kostbare Einblicke in den Schul- und Familienalltag ihrer corres, nahmen an deren Freizeitaktivitäten teil, entdeckten die Reize französischer Lebensart und erfuhren bei alledem, dass es durchaus praktisch ist, Französisch zu lernen. 

 

 

Rochefort-Austausch 2018

Im März ging es für insgesamt 43 Schülerinnen und Schüler der Französischkurse der Jahrgangsstufen 8 und 9 auf eine zehntägige Frankreichreise. Am Donnerstag, dem 1. März, trafen sich alle Teilnehmer/innen um 7 Uhr morgens mit gepackten Koffern vor dem Mercator-Gymnasium (der Austausch fand in Kooperation mit dem Mercator-Gymnasium statt), und nachdem sich auch unsere Begleitlehrerinnen Frau Steindor und Frau Spinne eingefunden und die letzten Schüler verabschiedet hatten, machten wir uns gemeinsam auf den Weg nach Rochefort, eine kleine Stadt im Südwesten Frankreichs. Nach einer 14-stündigen, jedoch durch Frau Steindors Filme erträglichen Fahrt kamen wir abends endlich in unseren Gastfamilien an.  Nachdem sich alle herzlich begrüßt hatten, die Gastgeschenke verteilt und die Häuser gezeigt waren, gab es spät abends noch unser erstes, typisch französisches Abendessen, an das sich wohl alle hätten gewöhnen können: Délicieux!Am nächsten Tag trafen sich alle Deutschen in der Schule ihrer Austauschpartner und,nachdem einige über ihre bisher gemachten Erfahrungen berichtet hatten, erkundeten wir in kleinen Gruppen die hübsche Stadt Rochefort und verbrachten viel Zeit damit, das gute Wetter und die schöne Atmosphäre zu genießen. Später am Tag wurden wir dann noch einmal offiziell im Rathaus von Rochefort von der stellvertretenden Bürgermeisterin empfangen und gingen nach einem eindrucksreichen Tag wieder zurück in die Gastfamilien, mit denen wir diesen noch gemütlich ausklingen ließen.In den nächsten beiden Tagen waren wir auf uns alleine gestellt, denn wir verbrachten das Wochenende in den Gastfamilien und somit alle unterschiedlich. Während die einen zusammen mit ihren Familien ans Meer oder nach La Rochelle, die nächstgelegene größere Stadt fuhren, verbrachten andere ihre Zeit auf der Kart-Bahn, in Museen, in Kinos, auf der Kirmes oder sie trafen sich mit anderen jungen Franzosen und deren Familien, um gemeinsam ein schönes Wochenende zu verleben.Nach diesem spaßigen und vor allen Dingen ereignisreichen Wochenende trafen sich am Montag pünktlich um Acht alle wieder in der Schule, um in eine nahe gelegene alte Seilerei zu gehen und dort verschiedene Knoten zu lernen und mit mithilfe dieser Techniken Armbänder zu entwerfen. Nach einem Mittagessen in der Schulmensa unserer französischen Schule besuchten wir das Museum der ehemaligen nationalen Schule für Schiffahrtsmedizin. Dort wurden bis ins 19. Jahrhundert hinein Chirurgen ausgebildet, die anschließend an Bord von Segelschiffen Dienst taten. Nach dem Museumsbesuch hatten wir noch etwas Freizeit in der Stadt, bevor wir wieder in unsere Gastfamilien gingen.Auch der Dienstag begann mit Vorfreude auf den kommenden Tag, denn geplant war ein langer Ausflug nach Saintes, ebenfalls eine kleine Stadt und zugleich ein Hauptort der alten Kulturlandschaft des Saintonge. Nach einer einstündigen Fahrt und der Besichtigung eines alten römischen Amphitheaters fing es zum Bedauern aller sehr stark zu regnen an und am Ende unserer Stadtführung war unsere Kleidung komplett durchweicht. Da keine Besserung in Sicht war, mussten wir Saintes leider schon am Mittag wieder verlassen und verbrachten den Rest des Tages in der Schule und studierten dort, zusammen mit den Franzosen, deutsche und französische Lieder ein.Nachdem der Vortag ins Wasser gefallen war, schien am nächsten Morgen wider Erwarten die Sonne und wir setzten uns erneut in den Bus, um in den  französischen Freizeitpark „Futuroscope“ zu fahren, der an das Thema „Zukunft“ angelehnt war. Wir teilten uns wieder in kleine Gruppen auf und besuchten zusammen mit den Franzosen die verschiedenen Attraktionen. Nach einem langen aber spannenden Tag mit 4D-Kinos, Roboter-Achterbahnen und diversen Simulatoren versammelten wir uns abends vor dem Bus, um zurück nach Rochefort zu fahren.Am Donnerstag standen erneut die Workshops zum Thema Singen und Theater an und nach dem Mittagessen und etwas Freizeit in der Stadt besuchten wir noch das Museum der Marine und gingen in die Ausstellung der Seilerei. Den Rest des Tages verbrachten wir mit unseren Austauschschülern und frühzeitigem Kofferpacken. Der letzte richtige Tag in Rochefort begann mit den Proben unserer eingeübten Lieder und Sketche, denn am Abend stand ein Festakt zum 50. Jubiläum des Austausches an, bei dem sowohl die Eltern unserer Austauschschüler, als auch Herr Buchthal, Herr Herden, der Schulleiter des Mercator-Gymnasiums, der Bürgermeister von Rochefort sowie andere wichtige Vertreter der Region anwesend waren. Die Stimmung war bei vielen von uns zunächst etwas gedrückt, denn die meisten hatten sich gerade in ihren Familien eingelebt und wollten sie nicht nach so kurzer Zeit wieder verlassen, doch die Feier am Abend war trotzdem ein würdiger und fröhlicher Abschluss für die schöne Zeit.Am nächsten Morgen mussten wir früh aufstehen, denn um halb Acht sollte unser Bus zurück nach Duisburg abfahren und nach einem tränenreichen Abschied machten wir uns auf den Weg nach Deutschland. Geplant war ein Halt in Paris und nach ca. 7 Stunden Fahrt erreichten wir Paris und gingen gemeinsam zur Basilique du Sacré-Cœur, von der aus wir in kleinen Gruppen und mit einem Stadtplan ausgerüstet selber Paris erkunden durften. Nachdem wir jede Menge Sehenswürdigkeiten gesehen und besucht hatten, trafen wir uns um 11 Uhr nachts alle wieder unter den Eiffelturm und besichtigten ihn gemeinsam. Um 1 Uhr nachts kam dann auch der Bus, der uns zurück nach Duisburg bringen sollte, und nach einem wunderschönen, anstrengenden und aufregenden Tag in Paris kamen wir am Morgen erschöpft am Mercator-Gymnasium an. Einen Tag später fing unser normaler Alltag schon wieder an, doch von den tollen aber auch lustigen Erfahrungen, die wir während unserer Zeit in Rochefort gemacht haben, erzählen wir immer noch und die schönsten Momente werden uns wohl auch immer im Gedächtnis bleiben.

(Thalia Bouchehrian)

 

 

Auftakt nach Maß — Steinbart-Schüler fahren erstmals zum Austausch nach Calais

Im März 2018 war es endlich soweit: 21 Schülerinnen und Schüler des Steinbart-Gymnasiums fuhren nach Calais, um dort ihren corres einen Gegenbesuch abzustatten. Denn diese waren schon im Januar 2018 nach Duisburg gekommen. Und so war in den meisten Fällen das erste Eis bereits gebrochen, als die Gruppe am 13. März in Duisburgs Partnerstadt am Ärmelkanal eintraf.


Entsprechend herzlich fiel der Empfang aus: In der Schulmensa war ein kleiner Begrüßungsimbiss, ein goûter, angerichtet und der Schulleiter des collège Jean Jaurès richtete einige Willkommensworte an die deutschen Gäste, die anschließend gemeinsam mit ihren Austauschpartnern nach Hause fuhren. Die folgenden  Tage gaben den Deutschen Gelegenheit, den Schulalltag französischer Jugendlicher kennenzulernen und auf manchen nicht unerheblichen Unterschied aufmerksam zu werden: sei es die Tatsache, dass das Schulgebäude in Frankreich nicht für jedermann offensteht, dass viele Aufgaben von sogenannten surveillants übernommen werden oder auch dass ein französischer Schultag in der Regel deutlich länger dauert als ein deutscher. Ein weiterer Unterschied betraf die lange Mittagspause, in der auch wir uns gerne von den Angestellten der Mensa verwöhnen ließen. 

Über dieses Hineinschnuppern in französisches Alltagsleben hinaus erwartete die deutschen Gäste ein hochkarätiges Programm. So erlebten die Schülerinnen und Schüler ein Schnuppersegeln auf hinter den Dünen gelegenen See und traten gemeinsam mit ihren Partnern in binationalen Teams bei einem Sportturnier an, das neben eher gängigen Disziplinen wie Fußball, Basketball und Badminton auch Fechten und Bogenschießen, eine in Nordfrankreich sehr populäre Sportart, umfasste. Schließlich wurde das Wochenende durch ein gemeinsames Bowlen eingeläutet, das viel Gelegenheit zu zwanglosem Austausch bot. 



Neben sportlichen Herausforderungen standen einige touristische Highlights auf dem Programm: Wir besuchten des berühmte Rathaus von Calais, von dessen Belfried aus wir das Panorama über Frankreichs bedeutendsten Fährhafen genießen konnten, und erklommen die höchten Klippen der Côte d’Opale und blickten von dort auf ihr britisches Pendant: die White Cliffs of Dover. Zuvor hatten wir bereits im Aquarium Nausicaá in Boulogne-sur-Mer so manche exotische Meeresfauna bestaunt und im Streichelbecken ein paar verschmuste Rochen befühlt. Eher kultureller Natur waren die Exkursionen in die Hauptstadt des Nordens, nach Lille, das ein charmantes historisches Zentrum mit den (aus Sicht vieler Teilnehmer) kaum minder großen Reizen des modernen Einkaufszentrums Euralille verknüpfte, und nach Roubaix. Dort besuchte die Gruppe das Kunstmuseum La Piscine, das — wie der Name bereits verrät — seine Exponate in einem ehemaligen Art Déco-Schwimmbad aus den frühen 1930er Jahren ausstellt und damit eine wohl einzigartige Atmosphäre schafft.



Höhepunkt des Aufenthalts war allerdings wahrscheinlich die Tagesfahrt nach Paris. Dort konnten die Teilnehmer einige Hauptsehenswürdigkeiten der Metropole erkunden: angefangen beim berühmten Eiffelturmpanorama am Trocadéro über die Place de Concorde, den Louvre und die Champs-Elysées bis hin zum Arc de Triomphe.

Alles in allem war der Aufenthalt wahrlich ein Auftakt nach Maß, für den wir insbesondere Mme de Luca, der Austauschorganisatorin auf französischer Seite, herzlich danken möchten. Es war eine Premiere, die den Abschied schwer machte und zugleich Lust machte auf zukünftige Besuche: Die Vorbereitungen laufen … 

(Bau



 

Im weißen Wunderland der Chemie –  Chemie-Leistungskurs besucht die TU Clausthal 

Mit 13 Schülern und unseren begleitenden Lehrerinnen Frau Heydari und Frau Mählck trafen wir uns am Freitagmittag am Hauptbahnhof, um gemeinsam die Reise nach Clausthal anzutreten. Dort erwartete uns ein Programm für Chemieschüler der Oberstufe, bei dem sich zum einen die Technische Universität Clausthal vorstellte, und uns zum anderen die verschiedenen Facetten der Chemie mit Unterstützung von Workshops nahegebracht werden sollten. Trotz des Sturmes, der am Vortag gewütet hatte, kamen alle, die sich freiwillig dafür eingetragen hatten, und pünktlich machten wir uns auf den Weg. Aber natürlich wurden auch wir von den Folgeschäden des Unwetters nicht verschont, und so mussten wir den einen oder anderen außerplanmäßigen Umweg machen.

Nach einer ermüdenden Fahrt kamen wir mit etwas Verspätung (dafür aber allesamt heil und gesund) im Harz an. Die Müdigkeit war schnell vergessen, denn um uns herum türmten sich Schneemassen und alles, was das Auge traf, war von einem weißen Mantel umhüllt. Es dauerte nicht lange und die erste Schneeballschlacht brach aus, auf die noch viele folgen sollten. Freundlich wurden wir von Herrn Brinkmann empfangen und uns wurde nach einem angemessenen Abendessen die Möglichkeit eingeräumt, noch am selben Abend auf die Feier einer Studentenverbindung mitzukommen, um ein paar Eindrücke vom Studentenleben zu erhaschen.

Diejenigen, die sich dafür entschieden, konnten zuvor sogar noch die Wohnung eines Studenten besuchen, welcher uns kurz darauf auch schon zum Haus seiner Verbindung brachte. Diese stellte sich dann jedoch etwas anders heraus, als wir es von den vielen amerikanischen Filmen gewohnt waren. Auf dem Programm der Feier standen die Live Übertragung des Bundesligaauftaktspieles sowie diverse Spielen. Natürlich hatten wir auch genügend Möglichkeiten, um uns mit den Studenten vor Ort auszutauschen. Doch irgendwann mussten auch wir in die Unterkunft einziehen, um schweren Herzens festzustellen, dass weder Internet noch Mobilfunknetz verfügbar waren. Abgesehen von diesem kleinen Makel war die Mühle (so nannte man die Herberge) aber sehr nett und idyllisch eingerichtet und bot genügend Platz für uns alle.




Am nächsten Tag brachen wir dann auch schon wieder recht früh zum Frühstück auf, welches es in der Mensa gab. Gleich im Anschluss teilte man uns in zwei Gruppen ein, und meine Gruppe machte sich auf zur Anorganischen Chemie. Der Weg streckte sich ein wenig und so konnte es nicht vermieden werden, noch vor der Ankunft, den einen oder anderen Schneeball abzubekommen.  Nachdem wir dann unser Ziel erreicht hatten, wurden wir auch schon direkt in den Hörsaal geführt, in dem uns Verschiedenes über Glas, Silicium und Färbung erklärt wurde. Im Anschluss wurde uns ein Experiment vorgestellt, welches wir danach selbst ausführen durften. Hierbei ging es darum, eine Glasmischung durch Erhitzen zum Schmelzen zu bringen, und durch eine minimale Menge an Metallpulver einzufärben. Da die jeweiligen farbigen Produkte charakteristisch für die Metalle sind, ist es (so erläuterte man uns später) hierdurch möglich, die Inhaltsstoffe eines unbekannten Pulvers zu bestimmen. Die Glasperlen, die wir durch unser Experiment erhielten, durften wir sogar behalten. Mit dem neuerworbenen Wissen ging es daraufhin weiter zur Organischen Chemie.

Hier durften wir in Gruppen einzelne kleinere Experimente durchführen. So durften wir eine Mischung herstellen, die bei Berührung explodiert, mit dem Klebstoff von Tesafilm herumspielen, eine Münze zu „Gold“ (eigentlich Messing) verwandeln und Wassereis mit Stickstoff erstarren lassen. Nebenbei wurden uns auch hier viele der chemischen Hintergründe erklärt und auch wenn einiges schon bekannt war, so machte auch dieser Workshop Spaß.

Damit hatten wir den chemischen Teil des ersten Tages in Clausthal auch schon hinter uns und wurden nach dem Abendessen auf eine Fachschaftsparty mitgenommen, die die Studenten für uns organisiert und vorbereitet hatten. Ein Quiz regte dazu an ein wenig mit anderen Teilnehmern ins Gespräch zu kommen und obwohl vorerst Zweifel bestanden, entpuppte sich der Abend als unterhaltsam und amüsant.

Der nächste Tag begann wieder zeitig. Nach einem leckeren Frühstück wurden wir erneut in zwei Gruppen eingeteilt, von denen meine zunächst der Physikalischen Chemie zugeteilt wurde. Hier brachte man uns zum einen die Scherung mit einem kleinen Versuch nahe. Zum anderen erklärte man uns hier etwas über die Nanowelten, welche uns viele Möglichkeiten eröffnen, und wie wir sie uns heute zu Nutze machen. Dabei durften wir auch selber Hand anlegen. Die Abläufe wurden sehr detailliert und verständlich beschrieben, sodass auch in der Physik weniger Bewanderte mitkamen.

Gleich danach hieß es „Auf in die Technische Chemie“, wo vorwiegend die bestmögliche Produktion von gewünschten Produkten erarbeitet wird. Hier konnten wir uns frei entscheiden, welches Experiment wir ausführen wollen. Zunächst probierten wir ein wenig mit Superabsorber herum und fanden heraus, dass dieser anfällig für Salze ist. Anschließend haben wir selber Bauschaum herstellen können, auch wurde uns die Funktion einer Brennstoffzelle sowie ihre Anwendung erläutert und demonstriert. Da uns der Großteil der Fakten hier aber schon bekannt war, waren es eher die Experimente, die uns großen Spaß bereitet haben.

Damit waren die Workshops und somit die Einblicke in die Fachgebiete auch schon alle durchlaufen und zum Schluss gab es noch einmal eine Diskussionsrunde, in der die Möglichkeit für Fragen bestand. Nachdem auch diese vorbei war und wir zu Mittag gegessen hatten, hieß es leider schon wieder aufzubrechen und von dem winterlichen Clausthal Abschied zu nehmen. Auf der Fahrt nach Hause erging es uns aber leider, ähnlich wie auf der Hinfahrt, und so kamen wir ein wenig nach der geplanten Zeit an. Trotz derartiger Komplikationen kann von diesem kleinen Wochenendausflug durchaus behauptet werden, dass er uns allen viel Spaß bereitet hat und wir dabei auch noch etwas lernen konnten.

(Leonie Keßler)

 



Calais-Austausch feiert gelungene Premiere 

Vom 16. bis 24. Januar hatten 23 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 besonderen Besuch. Denn der neu begründete Schüleraustausch zwischen dem Steinbart-Gymnasium und den collèges Jean Jaurès und République feierte Premiere. Mit ihm ist endlich ein Schüleraustausch zwischen Duisburg und seiner Partnerstadt Calais entstanden.

Am Ende des Aufenthalts blicken wir zurück auf eine Woche, die so manch neue Erfahrung und Überraschung bereithielt. Zunächst war der Mittwoch noch in geordneten Bahnen verlaufen und hatte die Gruppe ins Duisburger Rathaus geführt, wo sie herzlich willkommen geheißen wurde: Neben Duisburgs zweitem Bürgermeister Manfred Osenger waren gleich mehrere Mitglieder der deutsch-französischen Gesellschaft erschienen, darunter auch Jürgen Donat, der an der Begründung dieses Austausches tatkräftig mitgewirkt hat. Einen guten Eindruck vom Rathausempfang vermittelt der Bericht des Studio 47, der sich hier findet.

Dann, am Donnerstag, wurde es stürmisch und die deutsch-französische Austauschgruppe (diesmal waren auch die Gastgeber dabei) konnte — im wahrsten Sinne vom Winde verweht — nicht wie geplant den Rückweg von der Kletterhalle in die Düsseldorfer Innenstadt und dann nach Duisburg antreten. Und so wurde weiter geklettert, geredet, gespielt und — zur Freude der Hallenbetreiber — auch so manche Pizza verspeist. Schließlich konnten alle Schiffbrüchigen des ÖPNV wohlbehalten mit einem Reisebus abgeholt und nach Duisburg gebracht werden: Ouf!

Am Freitag wichen die bangen Blicke auf die neuesten Betriebsmeldungen der Bahn bald der Erleichterung darüber, dass die Franzosen planmäßig zur Zeche Zollverein fahren konnten, wo sie dem Weg der Kohle folgten und sich davon überzeugen konnten, dass die Zechengebäude weder isoliert noch beheizt, dafür aber umso eindrucksvoller sind. Im Phänomania Erfahrungsfeld standen schließlich spielerisches Erkunden und Ausprobieren im Vordergrund, bevor es zurück ging nach Duisburg, wo die Gäste gemeinsam mit ihren corres ins wohlverdiente Wochenende entschwanden. 

Dieses wiederum nutzten die Gastfamilien zum einen für Ausflüge: Einige besuchten das CentrO, andere Tiger & Turtle und den Zoo. Man traf sich zum Moonlight Golf oder zum Karten spielen. Und selbst zu einer kurzweiligen Stippvisite in den dschungelähnlichen Abgründen des deutschen Privatfernsehens bot sich Gelegenheit. 


 

Am Montag ging es weiter mit dem offziellen Programm und dabei zunächst in den Alltag deutscher Schüler und dann hoch hinaus: In der ersten Stunde hospitierten die Franzosen im Unterricht ihrer Partner, dann konnten sie im Superfly ihre Flugkünste erproben. Der letzte Aufenthaltstag führte die Gruppe schließlich rheinaufwärts nach Köln, wo sie mit einer geführten Besichtigung des Doms und einem Besuch des Schokoladenmuseums in jene Mischung aus Hochkultur und großer Geschichte einerseits und bodenständiger Lebensfreude andererseits hineinschnuppern konnten, der in den Augen vieler Einwohner den Reiz der Rheinmetropole ausmacht.

Am Mittwoch traten die Gäste dann die Rückreise an. Mancher Abschied fiel schwer, doch aus dem Bus ertönten die Verse des Liedes «Ce n’est qu’un au revoir.» Und tatsächlich dauert es nicht mehr allzu lange bis zu diesem Wiedersehen: Im März geht es für die Deutschen nach Calais. (Bau)





Das Steinbart in Brüssel 

Am 23.11. besuchte der 12er Sowi Grundkurs von Frau Letzner das Europäische Parlament in Brüssel. Neben einem sehr informativen Gespräch mit dem Europaabgeordneten Jens Geier stand eine Besichtigung des Plenarsaals auf dem Programm.

Danach blieb noch genügend Zeit, um Pommes in der berühmtesten Pommesbude Brüssels zu probieren, bevor sich der Kurs mit vielen neuen Eindrücken auf die Heimreise nach Duisburg begab.

(Letz)

 

 
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